Nie mehr übermässig schwitzen!

Published : 12.11.2013 08:55:25
Categories : Methoden gegen starkes Schwitzen Rss feed

Schwitzen

Die Definition Schwitzen benennt die Absonderung von sichtbarem Schweiss auf der Haut. Der medizinische Fachbegriff lautet Diaphorese. Durch Verdunstung, welche bei der Verflüchtigung des Schweisses entsteht, wird beim Schwitzen die Körpertemperatur gesenkt. Übermässiges Schwitzen wird als Hyperhidrose betitelt.

Der menschliche Körper enthält ungefähr 2 – 4 Millionen Schweissdrüsen. Die Aufgabe dieser Drüsen ist es, den Körper abzukühlen. Dies tritt ein, wenn der Körper durch Anstrengung überhöhter Hitze ausgesetzt ist. Es werden ca. 500ml Schweiss pro m2 Fläche des Körpers und Stunde abgesondert. Verdunsten kann der Schweiss dann, wenn der Wasserdampfdruck auf der Hautoberfläche höher ist als jener in der Luft. Der Einfluss der Aussentemperatur auf diesen Vorgang ist nur gering.

Als unvermeidbares physikalisches Phänomen wird der Flüssigkeitsverlust über die Atemluft betrachtet. Durch diese Schweissabsonderung – welche unsichtbar ist – wird die die Hydrierung der Haut sichergestellt. Sogleich wird auch die Produktion des Säuremantels vorangetrieben. Durch dieses Schwitzen kann der Hautwiderstand reduziert werden. In der Wissenschaft spricht man von einer psychogalvanischen Hautreaktion.

 

Übermässiges Schwitzen/Hyperhidrose - grch. (hypér) «noch mehr», (hidrós) «Schweiss»

Unter Hyperhidrose erfasst man die übermässige Schweissproduktion, welche örtlich aber auch generalisiert erscheinen kann. Der Gegensatz der Hyperhidrose ist die Anhidrose.

Viele Menschen leiden an einer Hyperhidrose-Erkrankung. Man geht davon aus, dass ca. 1-2% der Weltbevölkerung von diesem Krankheitsbild betroffen ist. Bei dieser Erkrankung produziert der Körper übermässig viel Schweiss, völlig unabhängig von der Aussentemperatur oder der Tageszeit. Forscher sprechen von einer Hyperhidrose, wenn binnen von 5 Minuten 100 mg Schweiss in einer Achselhöhle entsteht. Für die Leidtragenden kann bereits viel weniger Schweiss sehr störend wirken und eine Einschränkung im täglichen Leben darstellen.

Das übermässige Schwitzen ist hauptsächlich in den Achselhöhlen, an den Händen oder den Füssen erkennbar (60 %). Ca. 40% der Betroffenen schwitzen übermässig an anderen Körperstellen wie z.B. der Stirn. Äusserst selten sind andere Stellen des Körpers von einer übermässigen Schweissproduktion betroffen.

Das örtliche übermässige Schwitzen, also die sogenannte Hyperhidrose, ist für die Allermeisten ein essentielles Problem. Das heisst, dass keine anderen Ursachen für das übermässige Schaffen der Schweissdrüsen verantwortlich sind. Als Ausnahme kann allerdings die örtlich begrenzte Schweissbildung aufgrund gustatorischer Reize beim Frey-Syndrom (Lucja Frey, Neurologin, 1889–1942, Lemberg) bezeichnet werden. Hierbei handelt es sich um eine Fehlfunktion der Nerven.

Eine klassische Hyperhidrose hingegen kann viele Ursachen oder Gründe aufweisen:

  • Anstrengung der Körpers
  • Hormonell bedingt
  • Wechseljahre
  • Überfunktion der Schilddrüsen
  • Wirkung aus einer Medikamentenaufnahme
  • Störungen des Kreislaufes
  • Über- oder Untergewicht
  • Probleme mit der Psyche
  • Überbelastung
  • Schwitzen durch Fieber
  • Chronische Erkrankungen   etc.

 

Oftmals können einzelne Ursachen nicht voneinander getrennt werden. Das übermässige Schwitzen kann soziale Probleme auslösen und zu psychischen Erkrankungen führen. Eine oft auftretende Art der Hyperhidrose ist auch das nächtliche Schwitzen. Der Ursprung hierfür kann z.B. in einer Kollagenose oder eine Tuberkulose liegen. Aber auch hier ist es schwierig, die Ursachen exakt zuzuordnen. Eine Nebenerscheinung ist, dass man in der Nacht regelmässig aufstehen muss, um Kleider oder sogar die Bettwäsche zu wechseln.

Als Bromhidrose wird eine Form des Schweisses bezeichnet, welche verhältnismässig übel riecht. Eine Stoffwechselstörung der Aminosäuren ist dafür verantwortlich. Durch den üblen Geruch des Schweisses leiden Erkrankte oftmals an einer hohen psychischen Belastung. Soziale Abgrenzungen sind nicht selten die Folge.

 

Behandlungsmethoden

Es gibt unzählige Methoden, um das übermässige Transpirieren in den Griff zu bekommen. Grundsätzlich geht es immer darum, die Schweissdrüsen zu deaktivieren oder die Schweisskanäle zu verdichten.

Antiperspiranzien
Hier handelt es sich um chemische Mittel, welche lokal und äusserlich angewendet werden. Es werden vor allem Aluminiumchlorid-Verbindungen eingesetzt. Ein sehr wirksames und zudem sehr günstiges Antitranspirant ist das in der Schweiz hergestellte Deo24. Es ist frei von Duftstoffen und Alkohol, hingegen mit Eichenrinde angereichert. Eichenrinde ist ein Naturprodukt, welches das Schwitzen auf natürliche Art und Weise eindämmt. Im Einklang mit den restlichen Inhaltsstoffen der perfekte Schweißblocker! Geeignet für Damen und Herren, da geruchsneutral.

Leitungswasseriontophorese
Bei dieser Methode werden aus dem Leitungswasser Ionen in die Schweissdrüsen geleitet. Dies wird mittels nachgiebigen Gleichstroms gemacht. Die im Wasser gelösten Salze werden zu elektrischen Teilchen geladen und zerfallen so in kleinste Ionen. Diese Art von Schweisseindämmung geschieht unter ärztlicher Behandlung. Zu einem späteren Zeitpunkt kann dieses Verfahren auch alleine zuhause weitergeführt werden.

Botox (Botulinumtoxin A)
Hierbei handelt es sich um das Bakterium Clostridium botulinum. Dieses toxische Präparat ist Verursacher von Lebensmittelvergiftungen. In der Industrie hergestelltes Botox kann zur Reduzierung und Hemmung von nervlichen Aktivitäten eingesetzt werden. Bei der Hyperhidrose können so die Nervenimpulse unterbunden und so die Schweissbildung reduziert werden. Botox wird in der Regel in das Hautfettgewebe eingespritzt.

Operative Verfahren
Die Praxis kennt zwei Möglichkeiten, operativ gegen das übermässige Schwitzen vorzugehen. Es können zum einen die Schweissdrüsen entfernt oder die Nervenfasern bei der Wirbelsäule durchtrennt werden. Dadurch werden die Impulse zur Schweissbildung – egal welcher Körperstelle – unterbunden. Die durch diese Methode reduzierte Schweissbildung verlagert sich auf andere, nicht störende Körperstellen.

Innerliche Behandlung
Eine Übertragung der nervlichen Impulse kann auch mittels Anticholinergika geschehen. Diese Art von Schweissunterdrückung sollte allerdings nur über einen kurzen Zeitraum angewendet werden, da sie nicht frei von Nebenwirkungen ist.

 

Unsere Empfehlung: Deo 24

Wir empfehlen grundsätzlich die Eindämmung einer Hyperhidrose anfänglich mit einem wirksamen Antitranspirant anzugehen. Unser Deo 24 gibt es zum unschlagbaren Preis. 3 Deoroller à 50ml kosten beispielsweise nur gerade mal CHF 25.95 und werden erst noch kostenlos geliefert. Vergleichbare Antitranspirante kosten bis zum Vierfachen. Unser Deo 24 ist deutlich günstiger, trotzdem aber genauso wirksam. Deo 24 wurde in der Schweiz entwickelt und wird auch hierzulande produziert. Deo 24 ist dermatologisch getestet: Resultat "sehr gut".

 

 

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